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Das Aufheulen zu Kritischen Themen,
Zündstoff für Diskussionen im Forum

Da bin ich drüber gestolpert - das fiel mir auf:

Aufgelesenes, Beachtenswertes, Infos, Interessantes, Themen, Zündstoff, - zur Neuvorstellung -
hier habe ich für dies alles einen Platz reserviert - später können diese Beiträge im Download-Bereich noch nachgelesen werden.

Entsprechende Email-Zuschriften mit neuen Themen (mit Quellenangabe) stelle ich hier gerne vor.

Ich lade ein zu weiterführenden Diskussionen im
Forum

LaLoba

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Aktualisierung und Ergänzung
von
Wider das Vergessen

zum Beitrag über die Schwermetallbelastung im Flüchtlingslager im Kosovo.
Sogar die New York Times hat das Thema aufgegriffen. Da ist es zu lesen:


http://www.nytimes.com/2006/02/05/international/europe/05roma.html?_r=1&oref=slogin



Wider das Vergessen
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Schwermetallbelastung im Flüchtlingslager
Tragödie im verseuchten Camp
Umweltmediziner Klaus-Dietrich Runow in Flüchtlingslager im Kosovo

So lauteten die Schlagzeilen, die per Mail den Weg zu mir fanden - Informationen, die ich wegen der Brisanz des Inhaltes hier wiedergebe:
Auch in's
Blog der Wolfshöhle habe ich diese Informationen eingestellt. Dort habe ich gefragt: Was fällt Euch dazu ein? Keine Reaktion bisher. -
Nun, Kosovo ist ja auch so weit und wahrscheinlich ist zur Zeit jeder hier bei uns mit seinen ureigensten Problemen mehr als sonst wie beschäftigt: Arbeitslosigkeit, Hartz IV, Gesundheitsreform, streikende Ärzte, Gammelfleisch-Skandal, beginnender Weihnachtsstress. Diese Aufzählung liess sich sicherlich leicht noch um viele aktuelle und medieninteressantere Themen erweitern.

Für einen evtl. Erklärungsbedarf, warum ich dies hier bringe:
Ich finde die nachfolgend beschriebenen Tatbestände schon sehr dramatisch, ja direkt "menschenverachtend" und es dazu noch gesellschaftspolitisch gesehen auch leider sehr bezeichnend, dass solche Informationen - die sowohl genug umwelt-relevante, als auch sozial- und finanz-politische und zwischenmenschliche Thematik berühren, so einfach "unter ferner liefen" wieder in der Versenkung verschwinden oder sogar aus presse- und medienwirksamer Sicht nicht interessant genug sind, um sich damit öffentlicher zu beschäftigen.
Es ist gut, dass es Menschen gibt, die sich drum kümmern und die es öffentlich machen. Klaus-Dietrich Runow hat diesen Weg gewählt.
Ich habe diesen Arzt schon vor Jahren persönlich kennengelernt und habe von ihm und seinem Engagement als Umweltmediziner zum Wohle von Umweltgeschädigten und seinem Beistand für die sogenannten ~Ironie on~ "Öko"-Chonder ~Ironie off~ eine sehr hohe Meinung.

Also, in dieser Mail schrieb er zuerst (ich dachte noch: "Huch, bei diesem Thema?, wie lapidar")

"....anbei sende ich Ihnen einen Zeitungsartikel über die
Schwermetallbelastung in einem Flüchtlingslager.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Runow IFU"

In diesem aufrüttelnden Zeitungsartikel hiess es dann:

BAD EMSTAL. Kinder, die auf verseuchtem Boden spielen, vergiftetes Wasser trinken, Väter, die auf Müllhalden nach Essbarern für ihre Familie suchen:
Vier Tage war der Bad Emstaler Urnweltmediziner Klaus-Dietrich Runow
K.-D.Runow im Oktober auf Einladung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) im Kosovo, vier Tage voller Entsetzen.
Ziel der Fahrt waren drei von den Vereinten Nationen vor sechs Jahren eingerichtete Flüchtlingslager im Kosovo in unmittelbarer Nähe zu einer früheren Bleimine in direkter Nachbarschaft riesiger Abraumhalden. Dort ging es der Göttinger Gesellschaft darum, sich mithilfe Runows ein Bild über den Gesundheitszustand der in den Lagern unter- gebrachten Menschen zu machen - allesamt Roma.
Die Aufgabe des Mediziners, der seit 20 Jahren das Institut für Umweltkrankheiten (IFU) in Bad Emstal leitet, war es, Blutproben zu nehmen, die nach der Rückkehr analysiert wurden. Auf Runows Vorschlag wurden auch Haarproben ge- nommen, da mit ihnen die Schwermetallbelastung über einen längeren Zeitraum belegt werden kann.
Und so wurden von 66 Roma aller Altersgruppen Proben genommen und auf 39 Stoffe untersucht.
Die Eindrücke in den Lagern: Menschen mit neurologischen Krankheitsbildern, Gehstörungen, Gedächtnisstörungen, Krämpfen. Kinder, die apathisch in der Ecke sitzen. In dieser Woche bekam Klaus Dietrich Runow die Untersuchungs- ergebnisse:
Schwermetallbelastungen, die um ein Vielfaches über den Grenzwerten Iiegen.

 „Ich war geschockt, das ist schlimmer, als ich es mir vorgestellt habe", sagte der Mediziner. So hat er unter den Untersuchten einen zweijährigen Jungen mit einer Bleibelastung, die um ein Tausendfaches über dem Referenz- bereich liegt. Antimon 150-fach darüber, Cadmium und Queck- silber zehnfach darübei. Die MindestbeIastung bei allen Untersuchten liegt bei Blei um das 200-fache über dem Referenzbereich.
„Das ist eine Tragödie", so der 50-jährige, "und ein Skandal, da die Ver- seuchung des Bodens den offiziellen Stellen bekannt sei. Die Evakuierung der Lager, in denen die Schwermetalle nicht nur über das Trinkwasser sondern auch über die staubige Luft aufgenommen werden, sei Ziel der Gesellschaft für bedrohte Völker", so Runow. der es für denkbar hält. dass Betroffene aus den verseuchten Camps im Kosovo auch in seinem Bad Emstaler Institut entgiftet werden. (NOM)
 
Im Lager
Im Lager:  Umweltmediziner
Klaus-Dietrich Runow links) nimmt -
unterstützt von dem amerikanischen Journalisten und Menschenrechtler
Paul Polansky - von einem Roma-
Jungen eine Blutprobe. FOTOS: NH
 
 Weitere Informationen im Internet: www.ifu.org und www.gfbv.de

Ein weiteres Dokument in der Mail war die PRESSEMITTEILUNG der Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (Gfbv)
vom 08. November 2005

Nachdem ich diese Texte in's Blog übertragen und K.-D. Runow darüber informiert hatte, erreichte mich eine erneute Mail-Nachricht von ihm mit neuen Bildern, die ich auch jetzt hier einfüge:

....,
Herzlichen Dank! Hierüber habe ich mich sehr gefreut. Über meinen Besuch in den Camps (Fotos siehe Anhang) wurde auch ein Film gedreht. Wenn ich diesen bekomme, sende ich Ihnen gerne eine Kopie.
Übrigens: Dennis Mustafa (hier mit seinem Vater) hat den höchsten Bleiwert von 1200 ug/g !! (Norm: <1,0). Seine Mutter ist in diesem Jahr während der Geburt des Kindes gestorben. Auch das Kind ist tot. Er hat noch 10 Geschwister. Der Vater sucht im Müll nach Nahrung.
Viele Grüße.
Klaus Runow
     

Jetzt war ich noch mehr schockiert als bei der Mail zuvor und sah mich daraufhin einmal auf der HomePage der GfbV etwas näher um und fand auch die entsprechenden aktuellen Texte zu diesen Missständen im Kosovo, die ich hier in der Wolfshöhle wiedergebe.

www.gfbv.de ist der aktuelle Online-Dienst der Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (GfbV)
Menschenrechtsorganisation mit beratendem Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen und mit mitwirkendem Status beim Europarat

Postfach 2024
D-37073 Göttingen
Tel. +49-551-49906-0
Fax +49-551-58028

Stumpfebiel 11-13
D – 37073 Göttingen

Bei diesen Texten hiess es:

EINE PUBLIKATION DER GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER - Postfach 2024 -
D-37073 Göttingen - Fax: +49/551/58028 - TeI: +49/551/49906-0 -
E-Mail:
info@gfbv.de - Internet: www.gfbv.de -

* WEITERVERBREITUNG BEI NENNUNG DER QUELLE ERWÜNSCHT *


Die PRESSEKONFERENZ war

am Dienstag, den 08. November 2005, um 10.30 Uhr im Hotel Albrechtshof, Albrechtstraße 8, 101117 Berlin (Mitte) mit

- Dr. Klaus-Dietrich Runow, Ärztlicher Leiter des Institutes für Functional Medicine und Umweltmedizin IFU (Bad Emstal)
- Tilman Zülch, GfbV-Generalsekretär
- Paul Polansky, Leiter des GfbV-Kosovo-Teams

Außerdem standen Miradija und Argentina Gidzic vom GfbV-Kosovo-Team für Fragen zur Verfügung ebenso wie das GfbV-Untersuchungsteam mit Jasna Causevic (GfbV-Südosteuropa-Referentin), Francoise Geiger (Stiftung Vielfalt der Kulturen) und Frank Witte (GfbV-Aktionsreferent).

ACHTUNG BILD- und TV-REDAKTIONEN: Das GfbV-Untersuchungsteam hat die Arbeit von Dr. Klaus-Dietrich Runow in den Flüchtlingslagern gefilmt und fotografiert und dabei die deprimierende Situation der Roma dokumentiert. Bei Interesse kann Rohmaterial zur Durchsicht angefordert werden. Es stehen auch weitere Fotos zur Veröffentlichung zur Verfügung.

Und so stelle ich diese Texte hier an diese Stelle:

PRESSEMITTEILUNG
der Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (Gfbv)

Schwere Vorwürfe gegen UN: 560 Roma-Flüchtlinge im Kosovo tödlich giftigen Schwermetallen ausgesetzt
"Höchste jemals in menschlichen Haarproben nachgewiesene Bleibelastung" - GfbV befürchtet Missbrauch deutscher Hilfsgelder

Berlin/Göttingen, 08. November 2005
Die "höchste jemals in menschlichen Haarproben nachgewiesene Bleibelastung" hat nach eigenen Angaben der renommierte Umweltmediziner Klaus-Dietrich Runow bei seinen Untersuchungen in drei UN-Flüchtlingslagern für 560 Roma und Aschkali im Kosovo feststellen müssen. Das ist eines der erschütternden Ergebnisse der Analyse von 66 Haar- und Blutproben, das der Ärztliche Leiter des Institutes für Functional Medicine und Umweltmedizin (Bad Emstal) am Dienstag auf einer Pressekonferenz der Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) in Berlin vorgestellt hat.

Der Präsident der GfbV International, Tilman Zülch, warf der UNMIK, der "zwischen-zeitlichen Verwaltungsmission der Vereinten Nationen im Kosovo", vor, die Flüchtlinge und ihre Kinder jahrelang wissentlich der extrem hohen Belastung mit den tödlich giftigen Schwermetallen ausgesetzt zu haben und forderte die sofortige Auflösung der Lager Cesmin Lug, Kablare und Zitkovac. "Wir stimmen mit Dr. Runow überein, dass alle dort untergebrachten Roma und Aschkali in ein nicht kontaminiertes Gebiet in akzeptable Unterkünfte gebracht, von einem internationalen Ärzteteam untersucht und dann in umweltmedizinischen Therapiezentren in Westeuropa entgiftet werden müssen."

Die GfbV machte die Bundesregierung außerdem darauf aufmerksam, dass die UNMIK die 500.000 Euro, die Deutschland erst vor wenigen Tagen für die Umsiedlung der Flüchtlinge bereitgestellt hat, offensichtlich dafür verwenden will, die Roma und Aschkali in ehemaligen Kasernen der französischen Kfor-Truppen unterzubringen. Das wäre ein Missbrauch deutscher Hilfsgelder, denn die Kasernen liegen ebenfalls in dem kontaminierten Gebiet, sagte Zülch.

"Aus umweltmedizinischer Sicht werden die Flüchtlinge irreversible Schädigungen des Nerven- und Immunsystems sowie Störungen des Knochenwachstums und der Blutbildung davontragen, wenn jetzt nicht schnelle Hilfe kommt", warnte Dr. Runow. Die Bleibelastung, die er ermittelt hat, liegt bei fast allen der 66 Untersuchten um mehr als das 200-fache über dem Referenzbereich. Bei vielen ist sie wesentlich höher. Extreme Werte ergab zum Beispiel die Analyse für einen Siebenjährigen, dessen Bleiwerte um das 1200-fache über dem Referenzbereich lagen. Bei allen Analysen wurden neben Blei stark erhöhte Werte bei folgenden toxischen Metallen gemessen: Antimon, Arsen, Cadmium und Mangan. Bei allen Proben war der Spiegel des für die Entgiftung und das Immunsystem wichtigen Spurenelementes Selen stark erniedrigt.

Die GfbV hatte den Umweltmediziner mit einem Untersuchungsteam in den Kosovo entsandt, nachdem der Gesundheitszustand der Flüchtlinge immer schlechter wurde. Vor allem Kinder zeigen deutliche Vergiftungserscheinungen wie Gedächtnisverlust, Krämpfe, Apathie und komatöse Zustände. Das GfbV-Kosovo-Team befürchtet, dass etliche Todesfälle in den Lagern auf Bleivergiftung zurückzuführen sind.

Die UNMIK ist für die drei Lager verantwortlich, die - trotz eindringlicher Warnungen auch der GfbV - unmittelbar nach der Nato-Intervention 1999 ganz in der Nähe von Abraumhalden einer Mine errichtet wurden. Seither wird die extreme gesundheitliche Gefahr für die Roma und ihre Kinder ignoriert. Sie gehören zu den wenigen noch im Kosovo verbliebenen Minderheiten-angehörigen. Extremistische Albaner haben etwa 120.000 der früher 150.000 Roma, Aschkali und Kosovo-Ägypter gewaltsam aus dem Kosovo vertrieben. 14.000 ihrer 19.000 Häuser - 75 ihrer Siedlungen und Stadtteile - liegen in Trümmern oder wurden von Albanern in Besitz genommen.

MATERIALIEN ZUR PRESSEKONFERENZ 08. Oktober 2005
Berlin

VERFOLGT – VERTRIEBEN – VERGIFTET
Das Schicksal der Roma und Aschkali im Kosovo
Einführung von GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch

HOCHGRADIG VERSEUCHT
Präsentation der Untersuchungsergebnisse über Schwermetallbelastung
Bericht von Dr. Klaus-Dietrich Runow, Ärztlicher Leiter des Instituts für Functional Medicine und Umweltmedizin (Bad Emstal)

HILFE FÜR HOFFNUNGSLOSE
Meine Arbeit mit Frauen und Kindern in den Blei verseuchten Flüchtlingslagern im Kosovo
Bericht und Appell von Miradija Gidzic, Mitglied des ständigen GfbV-Kosovo-Teams

EVAKUIERUNG SOFORT!
Gleichgültigkeit der UNMIK ist Todesurteil für Flüchtlinge
Bericht des Leiters des ständigen GfbV-Kosovo-Teams Paul Polansky

Chronologie der Ereignisse in den UN-Lagern im Kosovo
Eine Zusammenstellung von Paul Polansky
und GfbV-Südosteuropareferentin Jasna Causevic

Diese Dokumente gibt es als PDF zum Download, hier:
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Neues zu " L E I T L I N I E N "

Häufige Interessenskonflikte von Autoren medizinischer Leitlinien.

25.10.2005 LONDON

Eine von Nature durchgeführte Untersuchung hat ergeben, dass mindestens ein Drittel aller Autoren medizinischer Leitlinien finanzielle Beziehungen zu den Herstellern der Medikamente ...
[mehr]

Bereits vor einiger Zeit hatte ich schon einmal darüber berichtet:

In allzu engem Kontakt

Vier von fünf Autoren medizinischer "Leitlinien" haben finanzielle Verbindungen zur Pharmaindustrie.
VON KLAUS KOCH, 19.02.2002 im Kölner Stadt-Anzeiger

So genannte "Leitlinien" gelten als ein Weg zu einer "rationaleren" Medizin. Mancher dieser Behandlungs-Empfehlungen ist jedoch anzusehen, dass die Vernunft sich nicht nur auf das Wohl der Patienten konzentriert. Kanadische Wissenschaftler beschreiben im "Journal of the American Medical Association" (Bd. 287, S. 612) einen nahe liegenden Grund: Vier von fünf Autoren medizinischer Leitlinien haben finanzielle Verbindungen zur Pharmaindustrie. Im Durchschnitt sind zwei dieser vier sogar Angestellte oder enge Berater derjenigen Firmen, deren Medikamente sie dann in den Leitlinien empfehlen.

Diabetes oder Asthma

Damit scheinen Interessenkonflikte programmiert. Niteesh Choudhry, Henry Thomas Stelfox und Allan Detsky von der Universität Toronto hatten 167 Autoren von 44 amerikanischen und europäischen Leitlinien entsprechende Fragebögen zugesandt. Im Durchschnitt hatte jeder der 107 Autoren, die auf die Fragen antworteten, Kontakt zu zehn bis elf Firmen: Jeweils mehr als die Hälfte hatten beispielsweise Vortragshonorare erhalten oder auch von der Industrie finanzierte Forschungsprojekte betreut.

Wie sich die Industrienähe konkret auf den Inhalt der Leitlinien auswirkte, in denen es etwa um Diabetes, Herzkrankheiten oder Asthma ging, ist allerdings unklar. Es fehlt an Vergleichsmöglichkeiten. Unter den 44 Leitlinien gab es keine einzige, an der ausschließlich Autoren ohne Industriekontakte beteiligt waren. Allerdings zeigen frühere Studien, dass sich für die Pharmaindustrie Kontaktpflege durchaus auszahlt: Ärzte verändern unter dem Werben ihr Verschreibungsverhalten, etwa indem sie teurere, aber keineswegs bessere Medikamente verschreiben.

Industrienahe Forscher veröffentlichen zudem seltener kritische Publikationen oder halten für den Industriepartner unangenehme Veröffentlichungen sogar ganz zurück. Die Kanadier gehen deshalb davon aus, dass Interessen der Industrie bewusst oder unbewusst auch in die Behandlungs-Empfehlungen einfließen können - und so das Verhalten der Ärzte beeinflussen, die solche Leitlinien lesen.

Bezeichnend ist, dass nur sieben Prozent der Autoren glaubten, ihr Verhältnis zu Pharmafirmen würde ihre eigenen Empfehlungen beeinflussen; gleichzeitig unterstellten aber 19 Prozent den Kollegen, durch Industriekontakte beeinflusst zu sein. Allerdings zeigt die Studie auch, dass der kategorische Ausschluss aller Autoren mit Verbindungen zur Industrie kaum praktikabel ist. Es bliebe kaum jemand übrig. Leitlinien werden häufig von erfahrenen und etablierten Experten geschrieben. Gerade die sind es, die von der Industrie aktiv kontaktiert werden. Zudem sind sie auf Forschungsmittel der Pharmafirmen angewiesen. Die Kanadier fordern deshalb Transparenz: Autoren von Leitlinien sollten ihre Verflechtungen mit der Industrie offen legen. Das war nur in einer der 44 untersuchten Leitlinien der Fall.
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Globale Kampagne für die Anerkennung von MCS

Endlich gibt es sie, die weltweite Kampagne für die Anerkennung von Multipler Chemischer Sensitivität (MCS). Ins Leben gerufen 2004 von Diana Buckland aus Australien, können sich derzeit weltweit Landes-Koordinatoren bewerben, die die Aktionen auf allen Ebenen steuern werden. Sie ernennen ihrerseits Bundes-, Regional- und Stadtkoordinatoren, so dass selbst auf der kleinsten politischen Ebene MCS-Betroffene mit friedlichen Mitteln und überzeugenden Argumenten für ihre Rechte kämpfen können.

Unterschriftenaktion gegen Kinderparfüm

Über das MCS-Netzwerk erhielt ich die Information über eine geplante Aktion von Greenpace, die ich hier bekanntgebe und im Forum auch zur Diskussion stelle.
Auf meine Anfrage an die Absenderin dieser Mail habe ich das o.K. erhalten, dass ich es hier posten darf, also:

---- Original Message ----
From: Marie Louise
To: MCS-Netzwerk@yahoogroups.de
Sent: Saturday, July 23, 2005 8:17 PM
Subject: [MCS-Netzwerk] Tr : Unterschriftenaktion gegen Kinderparfüm

> ich habe eben dieses Mail bekommen, liebe Grüsse vom Berg
> Marie-Louise------
>
> Sujet : Unterschriftenaktion gegen Kinderparfüm
>
> Giftige Kinderparfums müssen vom Markt genommen werden
>
> Greenpeace hat erneut Parfümprodukte in einem unabhängigen Labor
> testen lassen. In den speziell für Kinder und Jugendliche
> hergestellten Produkten wurden giftige und potenziell
> gesundheitsgefährdende Stoffe nachgewiesen.
http://marktcheck.greenpeace.at/kinderparfums.html
>
> Die Gesundheit unserer Kinder steht auf dem Spiel!
> Bitte fordere die Ministerin auf, die Parfums mit den giftigen
> Substanzen vom Markt nehmen, endlich ein sorgfältiges Testprogramm
> durchführen zu lassen und sich dafür einzusetzen, dass solche Fälle
> mit Hilfe einer strengen Chemikalienpolitik zukünftig ausgeschlossen
> sind.
>
>
http://marktcheck.greenpeace.at/2092.html
> __________________________________________________________________________
> Geist hat keine anderen Grenzen als jene, die er selbst erschafft.(Govinda)
>
> Besuchen Sie Ihre Group im Web unter:
>
http://de.groups.yahoo.com/group/MCS-Netzwerk/
>

Bei der ersten html ist der ausführliche Artikel mit weiterführenden Links
bei der 2092.html ist der Vordruck für die Beteiligung zur Unterschriften-Aktion.
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Ingrid Scherrmann teilt mit: SAFER WORLD newsletter/d ist online

Ingrid Scherrmann
Fuchsfeldstr. 50, D-88416 Ochsenhausen,
phone: + 49 7352 940529, fax: + 49 7352 4392
email:
info@safer-world.org , web: http://www.safer-world.org
SAFER WORLD ist ein privates unabhaengiges internationales Internet-Netzwerk fuer eine gesuendere Umwelt

daraus hier einige von mir ausgewählte Beiträge, wie immer lade ich zur Diskussion in mein Forum ein:

Von Greenpeace: 19.05.05
Weniger Schutz vor Pestiziden in Lebensmitteln / Greenpeace: EU und Künast erhöhen Grenzwerte für 33 hochgiftige Spritzmittel

Hamburg (ots) - Die EU-Kommission und das deutsche Verbraucherministerium muten Verbrauchern immer höhere Dosen
gefährlicher Agrargifte in Lebensmitteln zu. Aus einer im Auftrag des Greenpeace-EinkaufsNetzes erstellten Untersuchung geht hervor, dass seit 2001 die Grenzwerte von 33 besonders gefährlichen Spritzmitteln erhöht wurden. Darunter sind auch Mittel, die das Erbgut schädigen können und die als krebserregend, hormonell wirksam, fortpflanzungsschädigend oder besonders giftig für die Umwelt eingestuft werden. Greenpeace fordert Verbraucherministerin Renate Künast auf, eine Initiative zum Verbot von gefährlichen Pestizidwirkstoffen in der EU zu starten. Die zulässigen Höchstmengen für Pestizide müssen unverzüglich auf den Vorsorgewert von 0,01 Milligramm pro Kilogramm gesenkt werden. Ab diesem Wert können Labore die Belastung nachweisen.

"Anstatt gefährliche Pestizide zu verbieten, erhöhen die staatlichen Verbraucherschützer die Grenzwerte und servieren uns
Lebensmittel mit immer höherem Giftgehalt. So werden zwar die Interessen der Chemieindustrie und besonders spritzwütiger Landwirte geschützt, aber die Gesundheit der Verbraucher bleibt auf der Strecke", sagt Manfred Krautter, Chemieexperte von Greenpeace. "Nur von Bio-Ware können Verbraucher heute pestizidfreie Qualität erwarten."

Seit Einrichtung des Verbraucherministeriums im Jahr 2001 wurden bei insgesamt 126 Pestizid-Wirkstoffen die für pflanzliche
Lebensmittel geltenden Grenzwerte angehoben. 33 dieser Spritzmittel gelten für Mensch und Umwelt als hoch gefährlich. Wie aus der Greenpeace- Untersuchung hervorgeht, ist jedes davon in mindestens drei von insgesamt zwölf ausgewerteten international anerkannten "Schwarzen Listen" für besonders gefährliche Chemikalien aufgeführt. Doch selbst für diese Gifte wurden die Höchstmengen bis zum 300-fachen erhöht.

Als "höchst gefährlich" stuft die Weltgesundheitsorganisation beispielsweise das Insektizid Methomyl ein, die EU listet es als "hormonell wirksam". Die Grenzwerte für Methomyl wurden dennoch in Mandarinen und Zitronen um das 20-fache und in Tomaten und Pflaumen um das 10-fache angehoben. Von Dimethoat, einem Insektizid der BASF, dürfen in Kirschen 20-mal und in Frühlingszwiebeln 40-mal mehr enthalten sein, obwohl es das internationale Pestizid-Aktions- Netzwerk als "besonders schädlich für Mensch und Umwelt" einstufte. Dimethoat kann die Entwicklung des Kindes im Mutterleib stören und steht im Verdacht, Krebs auszulösen.

Verantwortlich für die Festlegung der Pestizid-Höchstmengen sind die EU-Kommission und das deutsche Verbraucherministerium. Deren Entscheidungsgrundlagen bleiben jedoch geheim: Wissenschaftlichen Untersuchungen, Stoffdaten und EU-interne Entscheidungsprozesse zur Festlegung von Pestizid-Höchstmengen sind bislang für die Öffentlichkeit weitgehend unzugänglich. Greenpeace fordert, dass die Unterlagen und die Entscheidungswege zur Festsetzung von Pestizidhöchstmengen in Deutschland und der EU öffentlich gemacht werden. Für eine bessere Pestizidpolitik können Verbraucher eine Protestpostkarte über www.einkaufsnetz.org an das Verbraucherministerium schicken.

Den Untersuchungsbericht (28 S.) erhalten sie unter www.einkaufsnetz.org oder unter Tel. 040-30618-357.

Originaltext: Greenpeace e.V.
Digitale Pressemappe:
http://presseportal.de/story.htx?firmaid=6343
Internet:
www.greenpeace.de



Ich erhielt Informationen, dazu hier einige

Stichworte:

"Öffentlichkeit schadet Fehlermanagement"
"Arztfehler festzustellen ist aber nicht Sache der Journalisten",
"Falsche Darstellungen und schnelle Diagnosen würden Medienberichte unseriös machen",
im Hinblick auf die gestiegene Zahl von Pressemeldungen über Behandlungsfehler.
"Unangemessene Öffentlichkeitsarbeit hat die gut funktionierende Fehlerkultur zerstört",

Ärzte führten Versuche und Tests ohne die Zustimmung der Patienten durch

Meine Frage dazu:
Soll da mal wieder was unter den Teppich gekehrt werden?
Ich bin gespannt auf Ihre Beiträge dazu im Forum.

 


Brisanter Bericht über den Umgang mit Lösunsmittelgeschädigten

von Dr. Norbert Blüm, ex Bundesarbeitsminister
Öffentliche Mitteilung
Gutachter führen Ärzte in die Irre – zum Schaden durch Nervengifte schwer Erkrankter
Rente für durch Chemikalien geschädigte – BK 1317

mehr darüber im Forum -
Ein Bericht von Marie-Louise Hunziker


Der skandalöse Normalzustand

Skandale wie der um CONTERGAN oder die "AIDS"-infizierten Blutpräparate entfachen zwar
einige Zeit lang helle Empörung, erwecken in ihrer Singularität aber auch den Anschein,
daß im Regelfall alles mit rechten Dingen zugehe. Das geht es mitnichten. Schon die
Alltagspraxis im Umgang mit Medikamenten ist skandalös. Peter Eckert legt Zahlen vor,
nach denen in den USA jedes Jahr 180.000 Todesfälle direkt oder indirekt in
Zusammenhang mit Arzneimittel-Einnahme stehen. 1,3 Millionen Menschen mußten wg.
Risiko und Nebenwirkungen in Krankenhäuser eingeliefert werden. Für die Bundesrepublik
existieren keine exakten Erhebungen. Der Bremer Pharmakologe Peter Schöndörfer
schätzt die Zahl der Betroffenen auf 120.000; die Todesfälle auf 9.000.

Die Pillenflut führt zu einer Übermedikation, die unkalkulierbare Risiken birgt. Welche
pharmakologische Wechselwirkung sich zwischen Präparaten, die parallel eingenommen
werden, entfaltet, ist nämlich bisher kaum erforscht. Auch in der klinischen Erprobung der
Einzelarzneien spielt dieser Aspekt keine Rolle. Eckert führt Krankenhaus-Unterlagen an,
die als "Nebenwirkung" einer Kombinationstherapie mit ASPIRIN, dem
gerinnungshemmenden Heparin und dem Blutverdünner MARCUMAR Magenbluten,
Nierenfunktionsstörungen und im Einzelfall sogar den Tod ausweisen.
Und für 37.580 der erhältlichen Präparate haben die Hersteller noch nicht einmal den
Nachweis der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit erbracht. Dieser ist nämlich erst seit
1988 obligatorisch; Alt-Medikamente dürfen aber gnädigerweise bis zum Jahr 2004 ihr
Unwesen treiben. Ganze 20 haben das Nachzulassungsverfahren überstanden, die 37.580
befinden sich in der Warteschleife, konnten die Hürde nicht nehmen oder haben es gar
nicht erst versucht. Sie tummeln sich aber munter weiter in den Apotheken. Ein Kotau vor
der Pharma-Industrie, die ein gefährliches Spiel mit der Gesundheit von Millionen treibt und
die Krankenkassen jährlich Milliarden kostet.

Als medizinische Zeitbombe sieht Peter Eckert degenerative Hirnkrankheiten wie BSE oder
Creutzfeld-Jacob (CJK) an, deren Erreger durch Pharma-Produkte übertragen werden
können. Kälber und Rinder, die potentiellen Überträger von BSE, schlachtet die
Pharma-Industrie als Lieferant von Gelantine, Talg, Wollwachs und Klauenöl aus. Die
Verwendungszwecke sind vielfältig, was das Risiko einer BSE-Übertragung potenziert.
Gelantine beispielsweise dient als Stabilisator von Impfstoffen und medizinischen
Antikörpern sowie als Umhüllung für Kapseln und Pillen.
...............
Gesundheitspolitik
"Zusammenfassend stellt die Behörde fest, daß schwere Mängel bei der Durchführung der
Studie gemacht wurden, daß bei der Auswertung und Beurteilung klinischer Prüfbögen
schwere Leberschäden nicht rechtzeitig erkannt und gemeldet wurden und außerdem eine
Risikobewertung fehlt." (meine Anmerkung: zitiert aus einem Schreiben der amerikanischen
Food and Drug Administration (FDA)
.....................
In der Bundesrepublik hingegen haftet weder der Hersteller, noch die Gesundheits-
bürokratie, sondern die Allgemeinheit für Arzneimittelschäden. Der wahre Sinn des so
geläufigen "Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker" liegt
genau darin, die Pharma-Industrie von ihrer Haftungspflicht zu entbinden.
Eigentlich müßte er lauten: "Zu Risiken und Nebenwirkungen wenden Sie sich mit Ihren
Schadensersatzansprüchen bitte an den Hersteller, denn er hat das Produkt schließlich
entwickelt."

die ganze seite dazu
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Das Neueste zur HORMON-Ersatztherapie

Dienstag 23. September 2003, 12:55 Uhr
Ärzte attackieren Pharmaindustrie wegen Hormontherapie Gefahren wegen «Meinungsmanipulationen» unterschätzt
mehr siehe
http://de.news.yahoo.com/030923/12/3nlcv.html

Im Kölner Stadt-Anzeiger:
„Risiken der Hormone oft größer als Nutzen“
VON KLAUS KOCH, 06:57h, aktualisiert 07:40h
Den kompletten Artikel:
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1064245870301&calledPageId=1037365920648

und

Hormoneinsatz beschränken
VON Irene Meichsner, 06:45h
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1064245870021&calledPageId=1037365920648

und
„Wenn er es sagt, dann nehme ich sie“
VON GERRIT KRIEGER, 07:21h
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1064245869790&calledPageId=1037365920648
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"A people's Agenda"
An Interview with Dr. Matthias Rath, April 2003
Website:
www.dr-rath-foundation.org

Das gesamte Interview in Deutsch ist jetzt auch als pdf-Datei gespeichert auf
http://www.laloba.gmxhome.de/download/drrath.pdf
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KRANKHEIT - KINDER

Ärzte Zeitung, 07.04.2003
Belastungen in der Umwelt machen Kinder krank. WHO-Aufruf zum heutigen Weltgesundheitstag
NEU-ISENBURG (Smi). Jedes Jahr sterben weltweit fünf Millionen Kinder an umweltbedingten Krankheiten. Darauf weist die WHO aus Anlaß des heutigen Weltgesundheitstages hin, den die Organisatoren unter das Motto "Gesunde Umwelt - gesunde Kinder" gestellt haben.

Die größten Gefahren für die Gesundheit der Kinder lauerten gerade dort, wo sich Kinder am sichersten fühlen sollten: zu Hause, in der Schule und in ihrem Lebensumfeld. Verunreinigtes Wasser, verschmutzte Luft sowie der mangelnde Zugang zu sanitären Anlagen seien Gefahren, die Kinder am härtesten träfen, so die WHO. Weltweit entfielen 40 Prozent der durch Umweltrisiken ausgelösten Krankheiten auf Kinder unter fünf Jahren, obwohl diese nur zehn Prozent der Weltbevölkerung ausmachten. Umweltbedingt erkranken Kinder am häufigsten an Durchfall, an den Atemwegen und an Malaria.

In Europa setzt die WHO den Schwerpunkt des diesjährigen Weltgesundheitstages auf Asthma und Allergien. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation hat die Zahl der unter Asthma-Symptomen leidenden Kinder in den 20 Jahren zwischen 1975 und 1995 um 200 Prozent zugenommen. In den Ländern der Europäischen Union seien Allergien die am häufigsten vorkommenden chronischen Krankheiten in der Kindheit - in manchen dieser Länder leide jedes vierte Kind an einer Allergie. Durchschnittlich zeigen zehn Prozent der Kinder Asthma-Symptome, wobei die Rate in Westeuropa bis zu zehn Mal höher ist als in osteuropäischen Ländern.

Auch in Deutschland finden aus Anlaß des Weltgesundheitstages viele Veranstaltungen statt, die etwa auf die Schadstoff- und Lärmbelastung durch den zunehmenden Straßenverkehr, auf die mit dem Passivrauchen verbundenen Risiken, auf Gefahren durch belastete Nahrungsmittel und Wasser sowie auf die fehlenden Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Kinder hinweisen. Im "Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland" in Bonn findet heute eine nationale Festveranstaltung zum Weltgesundheitstag 2003 statt, zu der auch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt erwartet wird.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=255848,2729,/politik/gesundheitssystem_and

oder: WHO: Kinder leiden zuerst unter kranker Umwelt
http://www.netdoktor.de/nachrichten/newsitem.asp?y=2003&m=4&d=7&id=95988
oder: WHO fordert Hilfe für fünf Mio. gefährdete Kinder
World Health Day soll gesunde Umwelt für die Jüngsten garantieren
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=030407038
(Quelle: Safer-World)
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MCS: MULTIPLE CHEMICAL SENSITIVITY

Veroeffentlichung der sog. MCS-RKI-Studie
Sie wurde ins Web gestellt.
Sie liegt nur in 4 Exemplaren in gedruckter Form vor, die an Interessenten ausgeliehen werden.
Ich habe bis jetzt nur einiges ueberflogen. Der Inhalt wundert mich nicht. Ich konnte den Optimismus einiger UmweltmedizinerInnen - leider - sowieso nie teilen. Vielleicht verstehen nun auch einige, warum ich im Sprachgebrauch von MCS oft etwas pingelig bin. Mehr im naechsten newsletter und demnaechst auf
http://www.safer-world.org/d/krank/MCS/Forschung/studie.htm
(Sie koennen die unten angegebenen Dateinamen mit Str+C speichern und dann mit Str+V in den Internet Explorer kopieren.
Es geht schneller wenn Sie die pdf-Dateien direkt auf der UBA-site downloaden)
Unter:
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-daten/index.htm:

Vielfache Chemikalienempfindlichkeit (MCS-Syndrom)

Patienten berichten, dass sie von niedrigdosierten Chemikalien krank wurden. Auch Umweltmediziner beobachten, dass Chemikalien, die von der Durchschnittsbevölkerung toleriert werden, bei empfänglichen Personen Erkrankungen hervorrufen. Für die medizinische Versorgung ergibt sich das Problem, dass solche Phänomene mit den klassischen Methoden nicht zu erklären sind. Das Umweltbundesamt ist der vielfachen Chemikalienempfindlichkeit (MCS-Syndrom = Multiple Chemical Sensitivity) in einer Studie nachgegangen

MCS-Studie: "Berichtsband" (PDF)
http://www.umweltdaten.de/medien/mcs.pdf
MCS-Studie: "Untersuchungen zum Geruchssinn" (PDF)
http://www.umweltdaten.de/medien/geruch.pdf
(Quelle: Deutscher Newsletter von
http://www.safer-world.org/)
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Gesetzlich versichert - privat bezahlen?

Eine Nachlese zur Diskussionsveranstaltung des gesundheitsladens köln e.v. über die schleichende Privatisierung in den Arztpraxen
Gesetzlich Krankenversicherte werden immer häufiger mit privaten Arztrechnungen konfrontiert: Ob Augendruckmessungen, Parondontosebehandlung, Hautkrebsvorsorge, Mammographie oder Medikamente: in beinahe jeder ambulanten Praxis wird man heute damit konfrontiert, dass angeblich oder tatsächlich manche ärztliche Leistungen nicht mehr von den Kassen bezahlt werden.
"Zwei-Klassenmedizin", denkt der eine, "stand ja auch schon in der Zeitung", und zahlt.
"Mit mir nicht", sagt die andere und verlangt eine Behandlung auf Kassenkosten.
"Moment mal, da frage ich doch erst mal meine Krankenkasse", stoppt die Dritte den eifrigen Mediziner und erfährt dort, dass alles Schmu war.
Aber wie jetzt weiter? Zurück und Druck machen? Dann ist das Vertrauen ja wohl dahin. Einen anderen Arzt suchen? In den sauren Apfel beißen und zahlen? Beschweren bei der Kassenärztlichen Vereinigung?
Gregor Bornes, (PatientInnenberater im gesundheitsladen köln e.v.) zeigte in seiner Einführung die verschiedenen Dimensionen des Themas auf. So gibt es notwendige Leistungen, die die gesetzliche Krankenkasse eigentlich bezahlen sollte wie zum Beispiel die Ganzkörperhautuntersuchung, bis zu ganz konkretem Betrug z. B. bei der privaten Abrechnung einer Parodontosebehandlung.
Dr. Inge Mirtschink, Ärztin, Köln, berichtete aus der alltäglichen Arbeit in der Hausarztpraxis. Sie erläuterte, dass die Bedingungen für eine Arbeit mit ausreichend Zeit für Gespräche immer schwieriger werden, wer aber wolle könne auch heute vollständig ohne private Abrechnungen auskommen.
Anja Bollmann, Rechtsanwältin aus Bergisch Gladbach, erläuterte den rechtlichen Hintergrund der Behandlung und gab Tipps, wie man sich sinnvoll absichert, gegen unlautere private Rechnungen in der Arztpraxis. Dazu gehören eine gründliche Aufklärung und auf jeden Fall ein schriftlicher Vertrag und eine genaue Auflistung der geplanten Kosten.

Der gesundheitsladen köln e.v. wird sich dieses Themas weiter annehmen und ruft Interessierte auf, ihre eigenen Erfahrungen mitzuteilen.
Die PatientInnenstelle im gesundheitsladen bietet konkrete Beratung an, wenn sich Beschwerden über eine Praxis häufen sollten, wird dagegen auch konzentriert vorgegangen.
Außerdem sind Menschen gesucht, die ihre Erfahrungen für eine Fernsehsendung des WDR in die Kamera sprechen wollen.
Kontakt unter Telefon 0221-328724
(Quelle: KISS-Info-Dienst Ausgabe 3.2002 Dez 02/Jan 03)
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Experten im Zwielicht :
»Ich kriege immer den richtigen Wissenschaftler mit den >richtigen< Ergebnissen, wenn ich dafür bezahle.« Dieser Satz rutschte dem Betriebsarzt des Kernkraftwerkes Neckarwestheim wohl aus Versehen heraus, als es auf einer öffentlichen Veranstaltung im schwäbischen Kirchheim um das Thema Schilddrüsenkrebs durch Strahlenbelastung ging.
Was Dr. Thomas Kinzelmann da entfuhr, könnte als Motto des Buches von Antje Bultmann und Friedemann Schmithals: Käufliche Wissenschaft - Experten im Dienst von Industrie und Politik, gelten. Wenn Expertenmeinungen käuflich sind und Wissen als Ware auf dem Markt von Lobbyisten gehandelt wird, so entfernt sich das ziemlich weit von dem Bild, das wir gemeinhin von der Wissenschaft haben. Rangieren doch in unseren Augen Wahrheitssuche und Objektivität für Wissenschaftler an höchster Stelle, obwohl oder auch gerade weil es in der Geschichte dafür einige traurige Gegenbeispiele gibt.
(mehr hierzu unter > Bücher-Listen und Forum)
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Gefunden im natur&kosmos-Magazin
03.02.2003 - Gesundheit

Süchtig nach Fast-food
Die schnelle Kost macht abhängig wie Rauschgift.

Der "Fast-Food-Junkie" und seine Vorliebe für Hamburger und Fritten ist wohl ein Fall für die Suchtberatung. Amerikanische Forscher haben entdeckt, dass die fette und süße Kost wie Heroin abhängig macht, meldet das Magazin New Scientist.

Die Forscher um John Hoebel von der Princeton Universität haben Ratten untersucht. Die Tiere zeigten ein Verhalten wie Menschen, die nach Heroin süchtig sind. Schuld daran scheint der hohe Anteil an Fett und Zucker zu sein.

Die Laborratten bekamen eine Diät mit einer 25-prozentigen Zuckernahrung. Sie reagierten wie bei einem Drogenentzug, wenn die Nahrung nicht mehr den hohen Süßiganteil hatte. "Die Symptome waren Zähneklappern und Zittern. Wie bei Menschen, die an Entzug von Nikotin oder Morphin litten", so John Hoebel.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt Ann Kelley von der Wisconsin Medical School. "Eine salzhaltige, süße und fette Nahrung hat die Tiere auf diese Nahrungskomponenten süchtig gemacht." Die Forscherin hat das Gehirn der Ratten mit einer synthetischen Form des natürlichen Opioids, Enkephalin, stimuliert. Darauf reagierten die Tiere mit einem sechs Mal höheren Appetit auf Fett. In längeren Versuchsreihen konnte die sie Veränderungen in der Chemie im Gehirn feststellen, ebenso wie dies bei einer längeren Anwendung von Morphinen passiert.
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Die M C S - P e t i t i o n wurde am 12. Juni 2002 an den Deutschen Bundestag, -Petitionsausschuss- z. Hd. Frau Heidemarie Lüth, Platz der Republik 1, 11011 Berlin, eingereicht.

Weitere Unterschriften im Rahmen der "MCS-Aktion-2002" zur P E T I T I O N wurden nachgereicht.
Der komplette Text der Petition ist gespeichert unter "La Loba's Archiv" /download
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A M A L G A M

Zwangsmedikation mit Amalgam

Amalgam gehört zu den Arzneimitteln, so wie Hustensaft oder Schlaftabletten. In der Praxis werden Patienten aber weder über mögliche "Nebenwirkungen" ihres Zahnersatzstoffes aufgeklärt, noch um ihre Zustimmung gebeten; den Beipackzettel sieht nur der Zahnarzt.
Zudem haben die Kassen, gemeinsam mit ihren Vertragspartnern, den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen, Zahnarzt und Patient gleichermaßen das gesundheitsschädigende Füllungs-
material als "Regelversorgung" aufgezwungen ( Richtlinien des Bundesausschusses der Zahnärzte und Krankenkassen; § 14 BMV-Z ).
Nach dem Gesetz haben sich die Krankenkassen an humanitären Zielsetzungen zu orientieren, sind zu Aufklärung, Beratung und Auskunft verpflichtet und haben die Aufgabe, die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder ihren Gesundheitszustand zu bessern (§§ 1, 70, ... SGB V, ).
Sie sollen den Ursachen von Gesundheitsgefährdungen nachgehen und auf ihre Beseitigung hinwirken" ( § 20 SGB V ).
Das Festhalten an Amalgamen als Zahnfüllstoff steht in krassem Widerspruch zu diesen Amts-
pflichten. Tatsächlich haben die Kassen ihre Versicherten den Scharlatanen von Degussa, Vivadent, Kerr, Johnson & Johnson, usw. ausgeliefert, welche sich die Unschädlichkeit ihrer Amalgame in der Vergangenheit stets selbst bescheinigt haben. Sogar die BGA-Broschüre zu Amalgam wurde von ihnen verfasst! Die Gefahrengrenze (NOEL) für jedes einzelne Amalgam wurde nie ernsthaft ermittelt! Die Krankenkassen verwenden die Beiträge, um die Versicherten zu vergiften.
© Christel Trompertz, Overath, den 28. Juni 2002
(auch als pdf-Datei zum Download auf meiner Archivseite)
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